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Kernenergie

  • Die Schweizer Kernkraftwerke werden seit bald vier Jahrzenten sicher betrieben und produzieren zuverlässig und wirtschaftlich Strom, ohne CO2 auszustossen. Sie generieren Bandenergie und decken so die Grundlast der Schweiz ab. Voraussichtlich ab 2020 werden die Schweizer Kernkraftwerke schrittweise vom Netz genommen.
  • Da die erneuerbaren Energien und das Stromsparen die drohende Stromlücke nicht decken werden können, wird die Schweiz in gasbefeuerte Kraftwerke und Wärme-Kraftkoppelungsanlagen (WKK) investieren müssen. Der Ausstoss von CO2 wird dadurch massiv erhöht. Die Klimaziele geraten ausser Reichweite. Mit dem Import von Gas wird die Auslandabhängigkeit erhöht.
  • Der Entsorgungsnachweis ist erbracht. Die Nagra hat aufgezeigt, dass die radioaktiven Abfälle in der Schweiz in geologisch geeigneten Schichten, wie sie im Zürcher Weinland oder auch am Jurasüdfuss vorkommen, sicher gelagert werden können. Der Bund ist nun gefordert, im Sachplanverfahren einen Standort für das geologische Tiefenlager für hochaktive Abfälle zu definieren. Das Lager muss erst im Jahr 2040 in Betrieb genommen werden können. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die radioaktiven Abfälle im Zwischenlager in Würenlingen (ZWILAG) oder in den Kernkraftwerken selbst sicher gelagert. Der Abfall ist sauber verpackt, genauestens dokumentiert, sicher handhabbar und von der Umwelt abgeschirmt.
  • Die modernen Kraftwerke der dritten Generation, die nun überall auf der Welt gebaut werden, zeichnen sich durch eine sehr hohe inhärente Sicherheit aus.
  • Uran ist weltweit genügend vorhanden. Neue Vorkommen werden laufen erschlossen. Bei steigendem Uranpreis lohnt sich auch die Ausbeutung von weniger reichhaltigen Vorkommen. Zudem stammt dieser Energieträger zum überwiegenden Teil aus Ländern wie Australien und Kanada, die politisch stabil und sicher sind. Der Uranpreis hat nur einen bescheidenen Einfluss auf die Stromgestehungskosen.
  • Die Bedeutung der Kernenergie für die Wirtschaft ist hoch: Kernkraftwerke schaffen viele qualifizierte Arbeitsplätze im Werk und bei Zulieferern. Nebst preiswertem Strom (4 bis 9 Rp./kWh) generieren sie auch Steuereinnahmen für die Gemeinden, den Kanton und den Bund. Kernkraftwerke können die Bevölkerung und die Wirtschaft zuverlässig und zu einem vernünftigen Preis mit Strom versorgen.
  • Die AVES Kanton Solothurn bekennt sich klar zur Kernenergie, wehrt sich gegen Schnellschüsse und will die Option Kernenergie für die Zukunft offen halten. Gaskraftwerken stehen wir kritisch gegenüber, da für uns der Klimaschutz Priorität geniesst. Wir unterstützen die Förderung der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien mit Augenmass. Das heisst, Wirtschaftlichkeit, Klima-, Umwelt- und Landschaftsschutz und der Beitrag zur Sicherung der Stromversorgung sind gegeneinander sorgfältig abzuwägen.

Broschüre Kernenergie für die Schweiz, Nuklearforum zum Downloaden